Singapore Sightseeing

Wir buchten unser Doppelzimmer im SleepySams Hostel, recht spontan und auf den gut gemeinten Rat unseres Reiseführers, und landeten in Kampog Glam, dem muslimisch, malaiisch geprägten Viertel Singapurs:

Die Sultan Moschee und ihr nimmermüder Muezzin sollten von hier an unsere ständigen Begleiter sein. Kampong Glam ist eins der letzten Fleckchen (oder Fleckschen?) Singapur mit ursprünglicher Bebauung, durchzogen von engen Gassen, in denen sich abends die Jugend Singapurs beim Shisha rauchen trifft.

Am ersten Tag erkundeten wir dann Little India.


Neben ganz vielen Indern und Inderinnen gab es dort einige Tempel: Taoistische, hinduistische, buddhistische, muslimische und christliche. Schön zu sehen, wie die verschiedenen Religionen manchmal nur wenige Meter voneinander entfernt, friedlich nebeneinander existieren können.


Am nächsten Tag machten wir einen Ausflug nach Palau Ubin, einer Insel im Norden Singapurs direkt an der Grenze zu Malaysia. Dort erwartete uns ein Singapur, wie es vor vielen Jahren einmal gewesen sein muss. Dieses mit viel Liebe gemalte Plakat konnten wir nicht ignorieren. Daher tranken wir erst mal eine Kokosmilch, frisch aufgehackt direkt aus der Schale. We so like that!


Auf unserem weiteren Weg über die Insel gab es so manche Opferstätte zu sehen. Dort brannten dann diverse Räucherwaren, die einen sanften Nebel über der Straße verbreiteten.

Weiter gings am nächsten Tag nach Chinatown. Besonders fasziniert haben mich die Food Markets, auf denn es an diversen Ständen Essen aus den unterschiedlichsten chinesischen Küchen gab. Toll waren die Schweineohren, die mit satter Fettschicht und einem knackigen Kern aus Knorpel meinen Gaumen erfreuten.

Dieses Rad fotografierte ich auf unserem ersten Gang durch Little India.

Zwei Tage später sah es dann so aus:

Aber natürlich haben wir uns auch die üblichen Sehenswürdigkeiten der Stadt angesehen. Zum Beispiel das Bankenviertel:


Oder den botanischen Garten mit Regenwald:

Außerdem gab es natürlich noch weitere architektonische Schmuckstücke zu sehen:


Ansonsten und eigentlich im Zentrum unseres Besuches stand Essen. Das kann man in Singapur jederzeit und in guter Qualität aus fast jeder asiatischen Küche bekommen. Wir haben dann auch gut zugelangt. Zum Beispiel beim Steamboat in einem chinesischen Eckrestaurant. Das Steamboat besteht aus einer Art Backform in deren hohler Mitte glühende Holzkohle eine Fischsuppe erhitzt. Der Kellner hatte uns bereits gegen einen geringen Aufpreis angeboten, die Fischsuppe europäischen Gewohnheiten anzupassen: Also, kein Kopf und wenig Gräten.

Schmeckte total super und um uns herum nur kleine Menschen mit zusammengekniffenen Augen. Schön auch die Kellnerin: Wir hatten zwei Flaschen Tiger Bier bestellt. Je zu 5 Dollar fünfzig. Sie aber hatte ein ganz spezielles Angebot: Nimmst du drei, hast du zwei Dollar gespart. Sie versuchte uns vor zu rechnen, was zwei Flaschen kosten bzw. was eine dritte einzeln georderte kosten würde. Dabei kam sie deutlich bemerkbar an die Grenze ihrer Rechenkünste. Doch kein Chinese (bzw. keine Chinesin) , wer sich in einer solchen Situation nicht zu helfen weiß. Eine kurze Nachfrage am Nachbarstisch wurde schnell auf dem Bierdeckel notiert und das Ergebnis stolz den deutschen Touristen präsentiert: 3 Flaschen einzeln geordert kosten 16,50 Dollar, drei im Pack nur 14,50. Das haben wir dann auch verstanden und sind dankend auf das Angebot der Dame eingegangen (im Hintergrund die Kellnerin und der rechnerisch begabte Chinese).

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