Meine Rennradpsychose

Diejenigen unter Euch, die mich näher kennen, wundern sich vielleicht bei Durchsicht dieses Blogs darüber, dass er recht rennradlastig ist und meine große Leidenschaft Mountainbiken eher stiefmütterlich behandelt. Das liegt eigentlich nur daran, dass ich
a) den Blog Anfang des Jahres begonnen habe
und
b) jedes Jahr mit Beginn der Frühjahrsklassiker, also ebenfalls Anfang des Jahres, in eine Rennradpsychose verfalle.
Ich fahre dann mehrere Monate lang wie von Sinnen auf den Strecken von Amstel Gold Race, Lüttich – Bastogne – Lüttich und der Ronde van Vlanderen durch die Region und tagträume von spannenden Rennsituationen (in denen meist ich die Oberhand behalte). Das mag dem ein oder anderen vielleicht etwas bedenklich erscheinen, fühlt sich aber im Nachhinein verdammt gut an. Wenn ich dann innehalte und die Kamera zücke, sieht das so aus:

Normalerweise endet dieser Zustand recht abrupt gegen Ende April, wenn Lüttich – Bastogne – Lüttich gefahren ist. In diesem Jahr habe ich beschlossen, das Ganze etwas länger auszukosten: Ich habe mich an Pfingsten für Tilff – Bastogne – Tilff, die Jedermann-Version des in Lüttich startenden Profirennens, angemeldet. Am 6. Juni möchte ich meinen Singlespeed-Crosser über die 49 Kilometer Kopfsteinpflaster bei Paris – Robaix prügeln (entspannen werde ich dann auf den restlichen 130 Kilometern geschichtsträchtiger Strecke).
Also lieber Andre, lieber Wiepke und all ihr anderen Dreckskerle: Spätestens ab 6. Juni wird es nicht nur hier wieder matschiger …

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